10 Produkte, mit denen man am besten in die Gefriertrocknung einsteigt

Gefriertrocknung der ersten 10 Produkte

Der erste Gefriertrocknungszyklus wirft meist mehr Fragen auf, als man sich zutraut. Wie schneidet man die Produkte? Wie viel davon soll man auf das Tablett legen? Woran erkennt man, ob die Lebensmittel bereits vollständig getrocknet sind? Und was passiert, wenn man in einem Zyklus verschiedene Obst- und Gemüsesorten zusammen gibt?

Am besten fängt man mit einfachen Produkten an, die eine relativ einheitliche Struktur haben und bei denen Veränderungen leicht zu erkennen sind. Bei Obst lässt sich schnell erkennen, wie sich der Geschmack intensiviert und die Konsistenz verändert, während Gemüse dabei hilft, zu lernen, wie man Lebensmittel für eine längere Lagerung richtig zubereitet. Komplexere, fett- oder zuckerreiche Gerichte sollten besser für spätere Versuche aufgehoben werden.

Gefriergetrocknete Äpfel

1. Äpfel – einfach, knackig und vielseitig

Äpfel sind eine der praktischsten Optionen für den ersten Durchgang. Sie sind preiswert, leicht zuzubereiten und das Ergebnis lässt sich einfach beurteilen. Richtig gefriergetrocknete Spalten werden leicht und knusprig, behalten aber ihren intensiven Apfelgeschmack.

Waschen Sie die Äpfel, entfernen Sie die Kerngehäuse und schneiden Sie sie in gleichmäßig dicke Spalten. Das Schälen ist nicht notwendig, da die dünne Schale für mehr Biss sorgt. Äpfel mit sehr dicker oder harter Schale können jedoch geschält werden. Damit die Spalten nicht braun werden, legen Sie sie kurz in Wasser mit etwas Zitronensaft ein. Trocknen Sie sie ab, bevor Sie sie auf das Backblech legen.

Gefriergetrocknete Äpfel können:

  • wie Chips essen;
  • zu Brei oder Müsli zerkleinern;
  • zur Zubereitung von Backwaren;
  • zu Pulver zermahlen;
  • in Teemischungen geben.

Tipp für Anfänger: Schneiden Sie die Scheiben nicht zu dick. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger trocknen sie.

2. Erdbeeren – eine der köstlichsten ersten Ernten

Gefriergetrocknete Erdbeeren zeichnen sich durch ein intensives Aroma, natürliche Süße und eine knackige Konsistenz aus. Sie verdeutlichen perfekt, worin sich die Gefriertrocknung vom herkömmlichen Trocknen unterscheidet: Die Erdbeeren schrumpfen nicht zu dunklen, gummiartigen Stücken zusammen, sondern bleiben leicht und porös.

Waschen Sie die Beeren, entfernen Sie die Blätter und tupfen Sie sie gut trocken. Schneiden Sie große Erdbeeren in 5–8 mm dicke Scheiben, kleinere können Sie halbieren. Verteilen Sie sie in einer einzigen Schicht auf einem Tablett, ohne dass sich die Beeren zu Haufen zusammenballen. Erdbeeren eignen sich nicht nur als Snack. Man kann sie auch pürieren und das so gewonnene Pulver zum Verfeinern von Cremes, Puddings, Joghurt, Pfannkuchenteig oder selbstgemachter Schokolade verwenden.

Wichtig: Auch wenn die Erdbeeren von außen trocken aussehen, prüfen Sie das dickste Stück. Wenn Sie es in der Mitte durchbrechen, darf es sich darin nicht kühl oder feucht anfühlen.

3. Bananen – ein natürlich süßer Snack

Kinder lieben Bananen, und ihre Zubereitung ist ganz einfach. Man muss sie nur schälen, in gleichmäßig dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech verteilen. Gefriergetrocknete Bananen werden leicht und knusprig, und ihre Süße ist intensiver als bei frischen Bananen. Man kann sie pur essen, mit Nüssen und anderen Früchten mischen oder zu Pulver zermahlen.

Allerdings enthalten Bananen ziemlich viel natürlichen Zucker, weshalb zu dicke Stücke möglicherweise länger zum Trocknen brauchen. Am besten schneidet man sie in etwa 5–7 mm dicke Scheiben. Sehr überreife und weiche Bananen sind klebriger, daher sollten Sie für den ersten Versuch lieber reife, aber noch feste Früchte wählen.

Bananenpulver eignet sich für:

  • zum Süßen von Brei;
  • für Glotnučiai;
  • für Backwaren;
  • für Cremes und Desserts;
  • für selbstgemachte Snackriegel.

4. Ananas – intensiver Geschmack ohne zusätzlichen Zucker

Gefriergetrocknete Ananas ist süß, aromatisch und besonders knusprig. Sie ist eine hervorragende Wahl, um zu zeigen, dass ein leckerer Snack nicht unbedingt Süßigkeiten sein muss. Schälen Sie die frische Ananas, entfernen Sie den harten Mittelteil und schneiden Sie sie in kleine, gleich große Stücke. Man kann auch Ananas aus der Dose verwenden, diese muss jedoch gut abgetropft werden. In Sirup eingelegtes Obst trocknet aufgrund des zusätzlichen Zuckers möglicherweise länger und bleibt etwas klebriger.

Für den ersten Versuch eignen sich am besten in natürlichem Saft eingelegte oder frische Ananasstücke. Die Stücke sollten sich nicht berühren und nicht in mehreren Schichten übereinander liegen. Sie eignen sich als Snack für unterwegs, für Desserts, für Frühstücksmischungen oder zerkleinert als Topping für Eis.

5. Tiefgefrorene Erbsen – fast keine Zubereitung erforderlich

Wenn Sie einen möglichst einfachen ersten Versuch mit Gemüse machen möchten, greifen Sie zu tiefgekühlten Erbsen aus dem Supermarkt. Diese sind bereits gewaschen, kurz erhitzt und tiefgefroren, sodass Sie sie sofort auf einem Tablett verteilen können. Verteilen Sie die Erbsen in einer einzigen Schicht. Kleine Zwischenräume sind nicht unbedingt erforderlich, vermeiden Sie jedoch zu dichte Haufen. Nach der Gefriertrocknung sollten sie trocken, leicht und spröde sein.

Solche Erbsen kann man:

  • in schnell zubereitete Suppen geben;
  • in Eintöpfe geben;
  • zu Gemüsepulver zermahlen;
  • zur Zubereitung von Pürees oder Soßen;
  • als ungewöhnlichen Snack für unterwegs mitzunehmen.

Um sie wiederherzustellen, reicht es in der Regel aus, sie mit warmem Wasser zu übergießen oder direkt in die kochende Suppe zu geben.

6. Mais – süß und vielseitig einsetzbar

Gefrorener Zuckermais eignet sich ebenfalls sehr gut für Anfänger. Er lässt sich leicht auf einem Tablett verteilen, ist einheitlich groß und zeigt recht deutlich, ob der Zyklus erfolgreich abgeschlossen wurde. Nach der Gefriertrocknung wird der Mais leicht und knusprig. Man kann ihn pur essen oder in Gemüsemischungen, Suppen, Eintöpfe oder Gerichte nach mexikanischer Art geben. Wenn Sie frischen Mais verwenden, der direkt vom Kolben geschnitten wurde, empfiehlt es sich, ihn vor der Gefriertrocknung thermisch zu behandeln. Für Anfänger ist es einfacher, bereits vorbereiteten Tiefkühlmais zu wählen.

Tipp: Erbsen, Mais und ähnlich große Gemüsesorten können in einem Durchgang gefriergetrocknet werden, da ihre Struktur und ihr Feuchtigkeitsgehalt recht ähnlich sind.

7. Möhren – für Suppen, Eintöpfe und Mehl

Möhren sind eine praktische Wahl für die langfristige Vorratshaltung. Bei richtiger Zubereitung behalten sie ihre Konsistenz gut bei und lassen sich fast genauso verwenden wie frische oder tiefgekühlte Karotten. Waschen Sie die Karotten, schälen Sie sie und schneiden Sie sie in kleine Würfel oder dünne Scheiben. Vor dem Gefriertrocknen empfiehlt es sich, sie kurz zu kochen oder zu blanchieren. Dies trägt dazu bei, die Farbe zu erhalten und verbessert die endgültige Konsistenz.

Gefriergetrocknete Möhren können direkt in folgende Gerichte gegeben werden:

  • Suppen;
  • Schmorgerichte;
  • Reisgerichte;
  • Gemüsemischungen;
  • Soßen.

Zerkleinerte Möhren werden zu natürlichem Gemüsepulver. Dieses kann zum Andicken von Suppen, zum Färben von Nudelteig oder zum Verfeinern von Gemüsepürees verwendet werden.

8. Joghurt – der erste Schritt zu interessanteren Snacks

Joghurt zeigt, dass man mit einem Gefriertrockner nicht nur Obst und Gemüse zubereiten kann. Am einfachsten ist es, kleine Joghurttröpfchen oder eine dünne Schicht herzustellen, die man später in Stücke brechen kann. Legen Sie eine dafür vorgesehene Silikonmatte oder eine andere vom Hersteller empfohlene Unterlage auf das Tablett. Geben Sie den Joghurt in kleinen, gleich großen Tupfen darauf. Man kann Naturjoghurt verwenden und ihn mit pürierten Beeren verfeinern. Fettreicherer oder sehr zuckerhaltiger Joghurt kann länger zum Trocknen brauchen. Für den ersten Versuch wählt man am besten ein Produkt mit mittlerem Fettgehalt, das nicht zu flüssig ist. Die gefriergetrockneten Joghurtstückchen schmecken besonders Kindern gut, müssen jedoch luftdicht aufbewahrt werden – aufgrund ihrer porösen Struktur nehmen sie schnell Feuchtigkeit aus der Umgebung auf.

9. Gekochter Reis – eine praktische Grundlage für schnelle Gerichte

Wenn Sie mit den Zubereitungsabläufen für Obst und Gemüse bereits vertraut sind, können Sie sich an gekochten Reis versuchen. Das ist ein guter Schritt in Richtung vollwertiger gefriergetrockneter Gerichte. Kochen Sie den Reis wie gewohnt, lassen Sie ihn jedoch nicht zu feucht werden. Lassen Sie ihn abkühlen und verteilen Sie ihn in einer dünnen Schicht. Eine zu dicke Schicht trocknet ungleichmäßig, daher ist es besser, den Reis auf mehrere Bleche zu verteilen. Gefriergetrockneter Reis eignet sich für ein schnelles Mittagessen, auf Reisen und als Vorrat. Zur Zubereitung gießt man heißes Wasser darüber und wartet, bis die Körner weich werden.

Man kann bereits gegartes Gemüse unter den Reis mischen, doch beim ersten Mal empfiehlt es sich, ihn pur zu probieren. So lässt sich leichter einschätzen, wie viel Wasser benötigt wird, um seine Konsistenz wiederherzustellen.

10. Eine dickflüssige Suppe oder ein Eintopf – der erste Gang

Fertiggerichte gehören zu den interessantesten Möglichkeiten der Gefriertrocknung. Sie können Ihre Lieblingssuppe, Ihren Lieblings-Eintopf oder ein anderes Familiengericht konservieren und später durch einfaches Hinzufügen von Wasser wiederherstellen. Am besten fängt man mit einer dickflüssigen, fettarmen Suppe oder einem Eintopf an, bei dem die Zutaten in kleine Stücke geschnitten sind. Sehr fettige Soßen, große Fleischstücke und eine dicke Schicht des Produkts können für Anfänger Schwierigkeiten bereiten.

Kochen Sie das Gericht vollständig durch, lassen Sie es abkühlen und verteilen Sie es erst dann auf den Tabletts. Die flüssige Masse sollte nicht bis an die Ränder des Tabletts reichen. Es empfiehlt sich, die gefüllten Tabletts zunächst einzeln einzufrieren und erst danach in die Anlage zu überführen. Überprüfen Sie vor dem Verpacken die dickste Stelle des Gerichts. Diese muss vollständig trocken, spröde und nicht feucht sein.

Der erste Zyklus muss nicht kompliziert sein

Der Einstieg in die Gefriertrocknung wird wesentlich einfacher, wenn man Produkte wählt, deren Zubereitung und Ergebnis leicht nachvollziehbar sind. Äpfel, Erdbeeren, Bananen, gefrorene Erbsen oder Mais helfen dabei, sich mit dem Gerät vertraut zu machen, und später kann man zu Reis, Joghurt und Fertiggerichten übergehen.

Das Team von „FreezeDry.eu“ kann Ihnen dabei helfen, einen „Harvest Right“-Gefriertrockner auszuwählen, der Ihren Anforderungen entspricht, Ihnen die Funktionsweise erklären und Sie bei Fragen zum Betrieb beraten.

Das Wichtigste ist, mit einer kleinen, gut zubereiteten Menge zu beginnen, das Ergebnis sorgfältig zu prüfen und sich zu notieren, was am besten gelungen ist. Schon nach wenigen Versuchen werden Sie mehr Mut haben, eigene Rezepte zu entwickeln, Vorräte für die Familie anzulegen oder nach neuen Produkten für Ihr Unternehmen zu suchen.

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